Dienstag, 17. Mai 2011

Casper.

Schmetterlinge sterben so laut
Es ist ohne Leuchtturm, alleine im Meer
Notsignale verloren, treiben umher, in der Luft zwischen uns
Jede Träne, jeder Frage, die blieb
Neben mir, genau da, wo du liegst.
In deinem Alaska.

So weit, so weiß und leer
Die Welt voll mit steinernen Blicken und eisigen Winden,
die die Saat im Keim schon ersticken
Inmitten von Werden und Warten und Entfernungen raten,
Bleibt die Lüge vom Freisein ein Sterben auf Raten
Der Tanz von Echolot und Puls, wenn er bebt,
malt ein Herz in den Spuren im Schnee.

Wenn es doch stimmt, wie sich die Erde bewegt,
sind immer die gleichen Sterne zu sehen.
In deinem Alaska.

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